17 May 2015

Alice im Zombieland

Alice im Zombieland

Autor: Gena Showalter
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Band: 1 von 4

Inhalt:

An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet …

Rezension:
Um es kurz zu machen: Super gutes Buch! Ich habe es an einem einzige Tag (heute, Sonntag) komplett verschlungen und mir vor just einer Minute schon Teil 2 gekauft. Wer auf Armentrout-Geschichten steht, wird diese hier auch lieben (plus sie ist etwas wenig kitschig, für mich ein dicker Pluspunkt!).

Alice ist sich sicher: Ihr Dad ist verrückt. Als ein schrecklicher Unfall an ihrem Geburtstag ihre gesamte Welt zerschmettert merkt sie, wie Unrecht sie ihm getan hat: Denn plötzlich sieht sie die Zombies. In diesem Buch sind Zombies nicht klassische wandelnden Untote, sondern auf einer anderen Ebene unterwegs, so dass nicht jeder sie sehen, jeder aber ihr Opfer werden kann. Die ganze Zombie-Welt-Relation wird von der Autorin aus einem neuen Blickwinkel, mit innovativen Ideen und Ansätzen dargestellt. Statt mit abgedroschenen Zombie-Klischees watet das Buch mit unheimlichen Momenten einer weniger stumpf-untoten Art auf.

Alice ist eine geniale Hauptfigur. Sie ist vorlaut, mutig und gleichzeitig empfindsam. Sie vereint alles in sich, was man sich von einer Hauptfigur wünschen kann und vor allem stellt sie sich nicht so endlos naiv und blöd an, wie viele andere weibliche Charaktere es oft zu tun pflegen, um dann von ihrem Macker gerettet werden zu können. Im Gegenteil. Alice versucht selbstständig zu sein und gibt jeder Aufgabe, jedem Hindernis, alles was sie hat um es zu überwinden. Dabei ist sie unglaublich witzig, wie auch ihre Großeltern, die sich am „Jugend-Slang“ versuchen und dabei hinreißend komisch sind!

Insgesamt rast die Geschichte nur so voran, nicht eine einzige Stelle langweilt mit überflüssigen Beschreibungen. Von schrecklichen, traurigen, niederschmetternden Momenten geprägt war ich am Anfang ganz schön mitgenommen, als dann plötzlich der Faktor Zombie hinzukam. Und langsam wurde es gruselig (Achtung: Ich finde ALLES gruselig.. also es ist nicht schlimm^^). Dann die aufregenden Kämpfe, Flucht und natürlich ist da auch noch Cole. Cole ist aufregend, dunkel und absolut undurchschaubar. Eine fantastische Besetzung der männlichen Hauptrolle und einfach noch eine Spur „kantiger“ und bemerkenswerter als andere seiner Art, denn irgendwie ist er echt erwachsen und die Geschichte zwischen ihm und Alice ziemlich eigenartig, aber seht selbst ;)

Fazit:
So. Ein. Tolles. Buch. Ohne Witz. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, ich bin nicht der geborene Zombie-Fan und zu abgespacete Fantasy-Dinger sind auch nicht mein Fall, aber dieses Buch ist rundum gut gelungen: Eine perfekte Mischung aus traurig, spannend, romantisch und plötzlich wieder unheimlich und furchteinflößend. Jedem, der Lust auf eine erstaunlich normale Highschool-Schüler gegen Zombie Geschichte hat ist es zu hundert Prozent zu empfehlen und von mir bekommt es mühelos fünf Ninja-Wurfsterne^^

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