16 Sep 2015

Von den Sternen geküsst (Orig.: If I should die)

Revenant-Trilogie - Von den Sternen geküsst: Band 3

Autor: Amy Plum
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 416 Seiten
Band: 3 von 3

Inhalt:
Das Finale der romantischen Revenant-Trilogie um Vincent und Kate. Eine Fantasy-Liebesgeschichte in Paris, die zu Herzen geht! In Vincent hat Kate ihre große Liebe gefunden. Doch ihr gemeinsames Glück währt nicht lange. Denn Vincent ist kein Mensch, sondern ein Revenant. Immer wieder opfert er sein Leben, um andere Sterbliche zu retten. Nicht genug damit: Numa-Anführerin Violette hat seinen Körper vernichtet und Kates Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft zerstört. Ihr Freund ist nun eine wandernde Seele, er existiert nur noch als Geist. Eine winzige Chance, ihn wieder ins Leben zurückzuholen, scheint es zu geben. Doch Violette setzt alles daran, Vincent für sich und damit den großen Kampf um die Vorherrschaft zu gewinnen. Werden Kate und Vincent es schaffen, den bösen Mächten zu trotzen, und doch noch zueinander finden?

Rezension:
Von den Sternen geküsst, ein zuckersüßer Titel, der aber natürlich im Gegensatz zum Original-Titel kein Echo im Inhalt des Buches findet, ist ein unfassbar gelungenes Ende von einer nicht minder fantastischen Reihe. Nachdem der zweite Teil vollkommen unmöglich endete, schafft es Band 3 wieder ein bisschen Hoffnung für den Fortgang des spannende Kampfes zwischen den scheinbar übermächtigen bösen Numa, geführt von der abtrünnigen Violette, und den Revenants rund um Jean-Baptiste aufkommen zu lassen. So seltsam es auch ist, dass Vincent nur als Geist existiert, es birgt auch einige (wenige) Vorteile in sich.

Vom üblichen Spaß und Witz ist in diesem Teil weniger vorhanden und das hat seinen Grund: Die Verzweiflung unter den Revenants ist groß und es gibt wenige Chancen die überzähligen Numa zu besiegen. Einziger Lichtblick: Der Champion, doch nach Vincents Vernichtung scheint der eine absolut aussichtslose Option zu sein. Trotz der vielen Verzweiflung gibt es viele kleine Momente im Buch, die einen näheren Blick auf die liebenswürdigen Nebencharaktere zulassen. Da wären Ambrose und Charlotte, unglücklich, schüchtern und unerträglich ignorant. JB und Gaspard, deren Beziehung plötzlich, als Kate sie begreift, in einem ganz anderen Licht erscheint. Und natürlich Georgia, die quirlige, verrückte Georgia, die vollkommen unerwartet einen der ältesten Revenants in sich verliebt macht. Zuletzt ist da noch Jules. Der süße, nette, liebe Jules, immer ein bisschen flirtend mit Kate und jetzt, wo Vincents weg ist, vielleicht Kates liebster Revenant. Den tragischen Verlauf dieser Geschichte sollte man ebenso wenig verpassen, wie den Rest dieses Buches!

Nachwievor von der Idee des Buches begeistert war auch dieses in viel zu wenigen Stunden durchgelesen. Ich war durchgehend am mitfiebern und hoffen, dass sich eine meiner zahlreichen Theorien bewahrheiten würde, wie die scheinbar unüberwindbaren Probleme von Kate und Vincent doch noch zu einem versöhnlichen Ende finden könnten. Und ich muss ehrlich gestehen, ich hatte ähnliches erwartet, aber dann doch nicht ganz so… Das Ende ist super spannend geworden und ganz, ganz am Ende steht ein ganz und gar erstaunlicher Epilog. Den fand ich, eigentlich, nicht so gut. Jedenfalls den einen Teil davon nicht. Ihr werdet selbst sehen, es ist etwas, das ich auf gar keinen Fall verraten darf. Aber ich finde es stört eine gewisse Harmonie, wer es gelesen hat weiß bestimmt was ich meine. Also ich könnte das nicht und finde das auch nicht wirklich gut. Abgesehen davon ist das gesamte Buch,, aber insbesondere auch das Ende ebenso dramatisch und wie fantastisch und absolut lesenswert!

Fazit:
Ein Ende, das seiner Reihe würdig ist! Ich würde sagen ein, zwei kleinere Details waren zwar vorhersehbar, insgesamt hat die Autorin es jedoch geschafft die Spannung nach dem herzzerreißenden Ende von Teil 2 wieder aufzubauen und im Vergleich zu den früheren Teilen noch zu steigern. Das Ende ist schön, versöhnlich und gleichzeitig ein bisschen traurig, genau die richtige Mischung um den Leser am Ende wehmütig und ein bisschen bedauernd zurück zu lassen. Aber solche Enden gehören eben zu Büchern, die gut gefallen haben, bei denen ist es stets schade, wenn sie enden…

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