09 Feb 2016

The Unclaimed

The Unclaimed (University of the Gods Trilogy Book 1) (English Edition)

Autor: Alexandra Stephens
Verlag: Self-Published via Amazon
Seitenzahl: 335 Seiten
Band: 1 von 3

Inhalt:
In a world where Greek Gods rule, an Unclaimed like Cassandra Smith needs to be smarter, faster, stronger or – in Cassandra´s case – a lot more stubborn than the rest to survive. Cassandra, a born fighter, has just been admitted to the University of the Gods where she will be trained to become a Protector. She soon finds that fighting a hydra is much more pleasant than risking the wrath of a daughter of Zeus. And that falling in love for the first time is just a little harder when you have two demigods to choose from. From debaucherous roommates to seeing visions to facing monsters, Cassandra accepts the challenges life throws at her and meets them with courage, wit and sometimes a bottle of soap..

Rezension:
Also ich liebe ja die griechische Mythologie und so entgeht mir kaum ein neues Buch, dass sich irgendwie damit befasst! Natürlich bin ich in letzter Zeit skeptisch geworden, aus Angst, dass insbesondere Indie-Autoren schräge Nacherzählungen von Dämonentochter raus bringen könnten, eine Reihe, die nun einmal göttlich gut gelungen ist. Und ein bisschen erinnert auch das Setting von Unclaimed (bei dem ich übrigens nicht begreife, warum die deutsche Autorin bei Amazon nur auf Englisch veröffentlicht?!) an Dämonentochter. Jede Menge göttliche Sprösslinge, die einen "besser" als die anderen, und alle auf einen Haufen geworden in der Universität der Götter, wo jede Menge griechisch-göttlich-archaischer "Spaß" und jede Menge Gefahren für die Hauptfiguren lauern.

Mittelpunkt der Geschichte ist vor allem Cassandra, eine "Unclaimed", was so viel bedeutet, dass kein Gott sich zu ihr als Elternteil bekannt hat. Am Anfang braucht man einen Moment um mit ihr warm zu werden, doch spätestens als ihre Interaktion mit Ben, Alexander und Charlie beginnt, lernt man ihre ruppige Art und ihre seltsame "Seher-Gabe" zu schätzen. Auf der anderen Seite haben wir es mit dem Sohn von Hades, Ben, und dem Sohn von Zeus, Alexander, der unglücklicherweise im Rollstuhl sitzt, zu tun. Beide sind vollkommen unterschiedlich und jeder hat jede Menge Geheimnisse, die ich das ganze Buch gespannt war zu lüften. Tatsächlich erfährt man aber über die Hintergründe reeelativ wenig, aber ich bin davon überzeugt, dass sich das noch ändern wird.

Trotz eigentlich irre viel Potenzial war das Buch trotzdem nicht der Oberhammer, sondern nur ganz schlicht gut. Das lag vor allem daran, dass die Autorin manchmal etwas holprig geschrieben hat, in ein, zwei Szenen zu meiner großen Verwirrung Namen verwechselt hat oder mir manchmal der Aufbau der Situation, also was jetzt eigentlich los ist, nicht klar geworden ist. Klar, als Erfinder der Geschichte stellt sich sicher alles ganz schlüssig dar, aber manchmal muss man dem Leser halt doch noch ein paar mehr Brotkrumen hinwerfen, damit auf der tüddeligste Leser in diesem Gewirr von Gedanken, Abenteuer und Gefahren zurechtkommt.

Fazit:
Irgendwie, obwohl ich manchmal doch etwas verwirrt war, fand ich das Buch echt ganz gut. Ich glaube zwar, dass man noch mehr aus der Story hätte machen können, insbesondere hätten einige Gedankengänge der Charaktere weniger konfus ausgestaltet sein können, aber auch das, was schon geschrieben ist, war eine wirklich spannende Geschichte, die sich durch ziemlich außergewöhnliche Charaktere auszeichnet. Also ich bin gespannt auf Teil 2, hätte es ihn schon gegeben hätte ich ihn mir sofort gekauft.

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