25 Sep 2016

Nacht ohne Sterne

Nacht ohne Sterne

Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seitenzahl: 544 Seiten
Band: 1 von 1

Inhalt:
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Rezension:
Das Buch habe ich schon eine Weile herumliegen gehabt, ehe ich es jetzt endlich gelesen habe - in nur zwei Nächten. Die Geschichte ist unglaublich spannend, voller GEfahren und so oft müssen die Hauptfiguren mit vernichtenden Rückschlägen zurecht kommen, dass ich das Ende gar nicht abwarten konnte. Eines dieser Bücher, die einen verzweifelt auf das Ende zutreiben, einfach weil man partout keine Ahnung hat, ob sie überhaupt noch gut aus gehen können (obwohl ich mir das so gewünscht habe!).

Naja ist eine schön normale Hauptfigur, die Zweifel hat, Furcht empfindet und diesen normale Leute Anstand hat, den ich manchmal bei Figuren vermisse. Ihr zur Seite stehen Jaron, ein Krieger des Lichtes, der zugleich ihr bester Freund ist. Todfeind der Lichtelfen sind die Schattenelfen zu denen VIdar gehört, der plötzlich eines morgens auf Naja Balkon auftaucht und seither nicht mehr verschwindet. Ich fand Najas Schlagabtausche, sowohl mit Jaron als auch mit Vidar unheimlich lustig und musste oft schmunzeln.

Auf der negativen Seite steht bei mir ein bisschen die Schreibweise. Sie ist zwar nicht schlecht, aber sehr ausufernd beschreibend, wenn man das so sagen kann. DIe Geschichte ist wie gesagt wirklich gut, aber sie hätte bestimmt auch auf hudnert Seiten weniger toll erzählt werden können. Es gehört zu einem Elfenreich sicher dazu, dass viel über Träume, Illusionen und Farben geredet wird, aber manchmal war mir Naja einfach viel zu lange in irgendwelchen Reflektions-Leben-und-Tod-Licht-und-Schatten Momenten gefangen, in denen sie irgendwo durch geflogen ist. Wer aber ein Freund wortreicher Darstellungen ist, wird sich daran sicher viel weniger stören als ich :)

Fazit:
Eine fesselnde und wunderschöne Geschichte! In tausenden bunter Wörter wird die Geschichte von Naja erzählt, einem Mädchen, das nicht genau weiß wo sie hin gehört und letztlich doch den Mut findet, sie zu entscheiden. In einer zauberhaften Welt zwischen Licht und Schatten besteht sie dazu ein Abenteuer, das einige unerwartete Wendungen beinhaltet.

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